WEgate trägt nach Ansicht von Experten dazu bei, Netzwerke zur Unterstützung von Unternehmerinnen zusammenzubringen

09 Februar, 2018

Wirtschaftsorganisationen haben WEgate dazu aufgerufen, zu helfen, Netzwerke aus ganz Europa, die Unternehmerinnen unterstützen, zusammenzubringen und ihre Zusammenarbeit zu stärken. Öffentliche Behörden und Interessenvertreter aus der Wirtschaft trafen sich am 31. Januar im Europäischen Parlament, um sich über vorbildliche Vorgehensweisen im Hinblick auf Unternehmerinnen auszutauschen und zu besprechen, welchen Beitrag WEgate dazu im Weiteren leisten könnte.

 

Auf dem von den MdEPs Angelika Mlinar und Martina Dlabajova veranstalteten Seminar „Co-Creating WEgate“ (WEgate mitgestalten) kamen verschiedene Interessenvertreter zusammen, die sich für die Unterstützung und Förderung von Unternehmerinnen einsetzen.

 

Im ersten Teil der Veranstaltung tauschten sich die Teilnehmer über vorbildliche Vorgehensweisen aus. Sie waren sich einig, dass mehr unternommen werden muss, um die Einstellung der Menschen zu ändern und mehr Unternehmerinnen zu helfen, Erfolg zu haben.

 

Dieser Austausch beleuchtete die Vielfalt der Erfahrungen in ganz Europa: vom Networking, über die Förderung von Vorbildern bis zu Schulungen ... es wurden umfangreiche Erfahrungen und Wissen zusammengetragen!

 

Unternehmerinnen haben eventuell Schwierigkeiten, sowohl im eigenen Land als auch im Ausland Organisationen zu finden, die ihre Vorhaben unterstützen können. Was, wenn es eine einfachere Möglichkeit gäbe, diese Organisationen ausfindig zu machen?

 

Die darauffolgende Diskussion konzentrierte sich auf den Bedarf für ein einheitlicheres Netzwerk, durch das Organisationen, die Unternehmerinnen unterstützen, miteinander Verbindung aufnehmen könnten. Es wurde vorgeschlagen, dass WEgate eine solche Plattform werden könnte.

 

WEgate kann helfen, eine Gemeinschaft von Organisationen aufzubauen, die Unternehmerinnen unterstützen. So können sie gewonnene Erkenntnisse, Erfahrungen und innovative Ideen austauschen“, erklärte eine Teilnehmerin von der Europäischen Stiftung für Berufsbildung.

 

Eine andere Teilnehmerin einer französischen KMU-Organisation fügte hinzu: „Es ist wichtig, dass wir ein solches Netzwerk aufbauen, weil Frauen manchmal gar nicht wissen, welche Instrumente es gibt.“

 

Interessenvertreter und politische Entscheidungsträger waren sich einig, dass Bedarf für eine Plattform besteht, über die Organisationen, die Unternehmerinnen unterstützen, Informationen austauschen und Kontakte knüpfen können, um ein „Gemeinschaftsgefühl“ zu schaffen. Sie betonten, dass so die Kommunikation verbessert werden könnte, da darüber Erfahrungen ausgetauscht und Frauen herausfinden könnten, wo in Europa ähnliche Organisationen aktiv sind.

 

MdEP Martina Dlabajova berichtete von ihrer Erfahrung als ehemalige Unternehmerin und betonte, sie sei überrascht, festzustellen, wie vielfältig die Motivationen und Schwierigkeiten waren, denen sich Frauen beim Aufbau eines Unternehmens gegenübersehen. Sie ergänzte, es sei darüber hinaus wichtig, jedem unternehmerische Kompetenz zu vermitteln.