Neue politische Stellungnahme befasst sich mit Unternehmerinnenanteil

Frauen sind unter den Unternehmern Europas unterrepräsentiert. Dabei spielen eine Reihe von Faktoren eine Rolle, insbesondere gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse sowie Ansätze in der nationalen und europäischen Politik. Die Stellungnahme möchte darauf die Aufmerksamkeit lenken und ergründen, was getan werden kann, um den Frauenanteil zu erhöhen.

 

Zum Thema Unternehmerinnen in Europa wurde eine politische Stellungnahme veröffentlicht, die sich im Detail mit dem Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern im Unternehmertum befasst und Schlüsse zieht, was getan werden muss, um mehr Frauen zu ermutigen, Unternehmerinnen zu werden, und ihren Anteil in ganz Europa zu erhöhen. Der Bericht enthält auch konkrete Beispiele für Netzwerke, die Unternehmerinnen unterstützen.

 

Der Bericht befasst sich mit den Herausforderungen, denen sich Frauen gegenübersehen, wenn sie ein Unternehmen gründen und es ausbauen, sowie mit der Frage, was die Politik tun kann, um diese Frauen zu unterstützen. Er nennt eine Reihe von Gründen, die sich darauf auswirken, ob Frauen den Schritt ins Unternehmertum wagen, darunter soziale und institutionelle Gründe, der Einfluss bzw. die Bedeutung weiblicher Vorbilder für die Eigentümerinnen junger Unternehmen, politische Ansätze auf nationaler Ebene sowie, in Abhängigkeit von der kulturellen Haltung, die Motive für die Gründung eines Unternehmens.

 

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass für den Erfolg sichergestellt werden muss, dass Unterstützung für das Unternehmertum für Frauen zugänglich und relevant ist und diese Unterstützung mit der Wirtschaft allgemein verknüpft ist.

 

Die Ansätze sollten Schulungen, Coaching und Mentoring sowie Unterstützung beim Aufbau von Netzwerken und beim Zugriff auf finanzielle Mittel bieten.

 

Die Stellungnahme wurde vom LEED-Programm für lokale Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlicht.

 

Die vollständige politische Stellungnahme finden Sie hier.