Neue elektronische Karten vereinfachen das Reisen für Berufstätige in der EU

<h3>Menschen mit erlernten Berfen wie Krankenschwester, Apothekerin, Physiotherapeutin, Immobilienmaklerin und sogar Bergführerin haben nun dank des europäischen Berufsausweises (European Professional Card - EPC) in allen EU-Ländern einen leichteren Zugang zu Arbeit.</h3>

01 August, 2016

Es kann vorkommen, dass in einem Land erworbene Berufsqualifikationen von einem anderen Land mit einem ähnlichen Qualifizierungsangebot erst anerkannt werden müssen, bevor die betreffenden Personen dort arbeiten können. Der europäische Berufsausweis stellt das erste vollständig digitale Verfahren zur Vereinfachung der Anerkennung von Berufsqualifikationen dar.

 

Er ist ein elektronisches Zertifikat, das online ausgestellt wird und den Berufsgruppen ermöglicht, mit den wichtigen Behörden in einem sicheren Netzwerk zu kommunizieren. Er ist kein Ersatz für die „herkömmlichen“ Anerkennungsverfahren im Rahmen der Berufsqualifikationsrichtlinie, aber eine effiziente Möglichkeit für Berufstätige, die übergangsweise oder dauerhaft in einem anderem EU-Land arbeiten möchten.

 

Ab jetzt müssen sich EU-Länder im Rahmen eines Warnsystems auch gegenseitig vor Personen warnen, die in einem anderen Land aufgrund gefälschter Abschlüsse bei Bewerbungen einen bestimmten Beruf nicht mehr ausüben dürfen. Die Einführung des europäischen Berufsausweises und des Warnsystems ist eine der großen Errungenschaften der Neufassung der Berufsqualifikationsrichtlinie.