Frauen arbeiten zusammen, um das geschäftliche Potenzial in der 'Eastern Partnership' Region zu erschließen

31 März, 2017

Das zweite Internationale Labor für Unternehmerinnen, das letzte Woche in der Ukraine stattfand, hatte das Ziel, Frauen an die Spitze von Unternehmen in der Region der Östlichen Partnerschaft zu bringen.

 

Politiker, Unternehmerinnenverbände und Unternehmerinnen jeden Alters setzten sich in Kiew zusammen, um diese uralte Frage aus einem modernen Blickwinkel zu betrachten.

 

Vom 21. bis 23. März tauschten Frauen aus Aserbaidschan, Armenien, Weißrussland, Georgien, der Republik Moldau sowie der Ukraine ihre unternehmerischen Erfahrungen aus. Sie hoben hervor, welche Herausforderungen der Schritt in die Wirtschaft mit sich bringt, und besprachen Möglichkeiten, das Unternehmertum von Frauen als wirtschaftliches Thema zu fördern, das in den Ländern der Östlichen Partnerschaft der Schlüssel zu Beschäftigung und Wachstum ist.

 

„Die Unterstützung des Unternehmertums von Frauen muss als wirtschaftliches Thema angegangen werden. Wir müssen Zusammenhänge herstellen, alle Unterstützungsinitiativen für Unternehmerinnen identifizieren und uns darauf einigen, wie wir Veränderungen auf Systemebene anstoßen können“, erklärt Olena Bekh, eine Spezialistin für Unternehmertum von der Europäischen Stiftung für Berufsbildung.

 

Einige der besten wirtschaftlichen Köpfe ließen sich in Podiumsdiskussionen, Brainstormingveranstaltungen und Schulungen inspirieren, die sich mit kulturellen, wirtschaftlichen und demografischen Hürden befassten.

 

Geschäftsfrauen und politische Entscheidungsträger perfektionierten ihre Techniken zur unternehmerischen Selbstdarstellung und stellten gleichzeitig Maßnahmen vor, um das Unternehmertum von Frauen auf der heimischen politischen Tagesordnung weiter nach oben zu bringen.

 

Darüber hinaus führte das Internationale Labor für Unternehmerinnen eine vorläufige informelle Prüfung des Fortschritts der politischen Initiativen durch, mit denen in den Ländern der Östlichen Partnerschaft die Initiative für kleine und mittlere Unternehmen umgesetzt wurde. Die Initiative für kleine und mittlere Unternehmen der EU möchte Europas Ansatz zum Unternehmertum durch die Vereinfachung von Vorschriften und politischen Ansätzen verbessern.

 

Die im Rahmen des Labors genutzten innovativen Ansätze sorgten für eine stärkere Einbindung der Teilnehmerinnen und lieferten kreative Energie für ein „WEstorming“. Dazu gehörte ein Catwalk für Unternehmerinnen, ein Boxring, in dem politische Initiativen der Länder gegeneinander antraten, und das Geschichtenerzählen für die Bedarfsanalyse.

 

Die Veranstaltung wurde von der Europäischen Stiftung für Berufsbildung (ETF) im Rahmen der Plattform II der Europäischen Kommission für die Östliche Partnerschaft durchgeführt.