Finanzielle Unterstützung aus Luxemburg für bosnische Kleinstunternehmen

08 September, 2017

Laut der Zeitung Luxemburger Wort hat der in Luxemburg angesiedelte Europäische Fonds für Südosteuropa (EFSE) MI-BOSPO, einem Mikrokreditinstitut in Bosnien und Herzegowina, einen Kredit von 2 Mio. EUR gewährt, um 3 000 Kleinstunternehmen zu helfen, Finanzierung zu erhalten. MI-BOSPO und der EFSE haben bereits Tausende Unternehmer unterstützt, darunter auch unternehmensschwache Frauen.

 

Diese neuen Kredite – die Hälfte davon ist für Unternehmen auf dem Land vorgesehen – nehmen Kleinstunternehmen ins Visier, die oft Schwierigkeiten haben, auf herkömmlichem Wege Mittel zu erhalten.

 

Die Partnerschaft zwischen MI-BOSPO und dem EFSE besteht bereits seit über einem Jahrzehnt und hat rund 16 000 ländlichen Kleinstunternehmen geholfen, darunter vielen einkommensschwachen Unternehmerinnen, die Unterstützung benötigen, um ihre Position in Gesellschaft und Wirtschaft zu stärken.

 

Christoph Tiskens, Verwaltungsratsvorsitzender des EFSE, sagt zu diesem Thema: „Unsere jüngste Investition in MI-BOSPO bringt den EFSE seinem Ziel, den Zugang zu verantwortungsvoller Finanzierung auszuweiten, einen Schritt näher und verdeutlicht den Erfolg unserer laufenden Partnerschaft.“

 

Bei dem 2005 eingerichteten EFSE handelt es sich um die erste öffentlich-private Partnerschaft ihrer Art und den ersten privat verwalteten Fonds zur Finanzentwicklung, der Mittel für Kleinst- und Kleinunternehmen in Ost- und Südosteuropa nutzt.

 

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