Facebook-Kampagne ermutigt Frauen, ihre eigenen Geschäftsideen zu verfolgen

17 November, 2017

Untersuchungen, die durch die zweimal jährlich stattfindende Facebook-Kampagne #shemeansbusiness in Auftrag gegeben wurden, zeigen, dass es zu wenige Geschäftsführerinnen gibt, die wirklich als Vorbild fungieren können. Die 2016 eingeführte Kampagne hat in Großbritannien mittlerweile 10 000 Frauen unternehmerische Fähigkeiten vermittelt und sorgt für weibliche Vorbilder, um das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen zu stärken.

 

Wie von The Sunday Times und Style Magazine berichtet, stehen interessante Vorbilder leider nicht genug in der Öffentlichkeit. Kampagnen wie #shemeansbusiness sind wichtig, um über dieses Problem aufzuklären.

 

„Wenn die Frauen erfolgreich sind, ist auch die Wirtschaft erfolgreich, doch leider wird nur ein Fünftel aller Kleinunternehmen von Frauen gegründet“, erklärt Nicola Mendelsohn, Facebook-Vizepräsidentin für Europa, den Nahen Osten und Afrika.

 

„Die Frauen, die ich jede Woche treffe und die ihr eigenes Unternehmen gegründet haben, sind für mich eine riesige Inspiration“, fügt sie hinzu.

 

Ungefähr eine von zehn Frauen möchte ein Unternehmen gründen und durch die Kampagne erhalten sie im Rahmen ihres Schulungsplans Zugang zu Beratung, Partnern und Veranstaltungen. Die Hoffnung ist, dass dadurch das Selbstvertrauen dieser Frauen gestärkt und sie ermutigt werden, ihre Ambitionen in der Zukunft umzusetzen.

 

Facebooks Untersuchungen haben ergeben, dass potenzielle Unternehmerinnen durch den Mangel an solchen „echten“ Vorbildern behindert werden. 80 % der befragten Frauen hatten das Gefühl, ein zugängliches Vorbild würde sie in ihrer unternehmerischen Arbeit inspirieren, aber nur 29 % konnten tatsächlich eines benennen.